Malta – Die Oase für Online-Casinos

Posted on by Redaktion Computerklar.de

In Europa gibt es viele legale Online-Casinos, auch wenn Österreich oder Deutschland keine Lizenzen vergeben, reicht eine EU-Lizenz vollkommen aus. EU-Recht bricht Landesrecht. So haben sich viele Anbieter in Malta eingefunden und dort ihre Lizenz beantragt. Doch wie funktioniert das eigentlich und können alle davon profitieren?
Was auffällt, die Glücksspielkonzerne haben in den letzten Jahren viele neue Jobs geschaffen und sie zahlen gut, mehr als andere. Immer mehr Menschen arbeiten auf Malta eben in jenen Firmen. Das Geschäft floriert. Die kleine Insel war schon immer eine Oase. So bietet sie zum Beispiel eine niedrige Effektivbesteuerung für eine Malta Limited an. Gleichzeitig gibt es einen niedrigen Steuersatz auf Glücksspiele. In Österreich kann dieser schon 35 – 60 Prozent betragen, in Deutschland teilweise bis zu 80 Prozent. Grotesk.

Die wirtschaftliche Bedeutung

Für Malta hat das Glücksspiel eine besondere wirtschaftliche Bedeutung. Da sind nicht nur die unzähligen Jobs, die von den Online-Casinos abhängen. 12 Prozent am Bruttoinlandsprodukt, damit 12 x höher als EU-Durchschnitt, machen viel aus. Malta zeigt sich bei der Vergabe von Lizenzen sehr offen, führt aber dennoch eine sehr umfassende Prüfung durch. Nicht jeder bekommt eine solche Lizenz.

Was heißt das für die Spieler

Wer bei einem Online-Casino mit EU-Lizenz spielt, ist auf der sicheren Seite. So verfügt zum Beispiel Hyperino über eine solche Lizenz und darf dadurch sein Glücksspiel legal in der EU anbieten.
Die Lizenz ist in vier Kategorien unterteilt. Einige Unternehmen haben gleich mehrere Kombinationen.

1. Klasse Remote Gaming Licence:
Casinoähnliche Spiele und Onlinelotterie.

2. Klasse Remote Betting Licence:
Speziell für Wettanbieter.

3. Klasse
Für Unternehmen, die Wetten und Spiele zu festen Quoten anbieten wollen.

4. Klasse Host Licence
Unternehmer, die eine Plattform für den Onlineservice anbieten möchten. Also praktisch lizenzierte Software.

Was kostet eine Lizenz in Malta?

Es fallen unterschiedliche Kosten bei Antrag und Prüfung an. Die wichtigsten haben wir einmal zusammengefasst. Da ist zunächst die Beantragungsgebühr, die bei etwa 2.500 Euro (umsatzabhängig) liegt. Von der Malta Gaming Authority werden Auditoren zur Prüfung beauftragt. Diese Kosten liegen bei ungefähr 2.500 Euro. Die jährliche Lizenzgebühr um die 25.000 Euro (umsatzabhängig). Zusätzlich muss diese immer mal wieder erneuert werden (um die 1.600 Euro).

Wer mehrere Lizenzen beantragen möchte, bezahlt für die 2. nur 75 Prozent, für die 3. nur 65 Prozent der vorherigen Gebühren. Der Maximalbetrag für Glücksspielsteuern beträgt 466.000 Euro jährlich.
Die Steuerabgaben richten sich nach dem Umsatz. Das führt auch dazu, dass die Bürokratie relativ übersichtlich ist und die Steuerabgaben ohne großen Aufwand erfolgen können. 30.000 Euro müssen zum Beispiel bei einem Jahresumsatz bis zu 10 Millionen Euro bezahlt werden. Das rechnet sich.

Malta am beliebtesten

Auch Gibraltar ist den Anfragen offen gegenüber. Malta steht aber ganz oben. Seit 2004 wurden dort mehr als 600 Anträge bearbeitet. Malta ist damit das Las Vegas der EU.
Wer eine Malta-Lizenz hat, darf seine Dienstleistung in ganz Europa bewerben. Andere EU-Länder müssen das hinnehmen. Denn auf aufgrund des europäischen Rechts und der Niederlassungsfreiheit, das kein EU-Land benachteiligt werden.

Malta gewinnt

Nicht nur als das führende Finanzdienstleistungsunternehmen. Die Online-Konzerne haben auch dafür gesorgt, das Malta der Hort für Informations- und Kommunikationstechnik wurde. Ein hochleistungsfähiges Glasfasernetz, digitale Netzwerke und eine große Netzwerkbrandbreite ziehen seit einigen Jahren auch Tec-Unternehmen auf die Insel.

Kategorie: Internet