Jeder kann Blog

Posted on by Redaktion Computerklar.de

Klassische Medien und Tageszeitungen werden immer unbeliebter. Zeitungen wie Welt, Handelsblatt, Frankfurter Allgemeine und viele andere Medienblätter nutzen heute schon fertige Berichte, die nicht oder kaum für die anderen Publikationen im gleichen Verlag umgeschrieben wird. Der Wahrheitsgehalt ist dabei heute eine schwierige Sache, wie sich zum Beispiel bei der Flüchtlingskrise aber auch vielen anderen Themen zeigt. Objektivität gibt es in der Medienlandschaft schon lange nicht mehr. Die Leser haben davon genug und suchen andere, individuellere Wege um sich zu informieren oder andere direkt über Themen, Fun oder Schwerpunkte in Kenntnis zu setzen. Vielfach eignet sich dafür der eigene Blog. Das Schöne: Jeder kann heute Blog. Das Internet macht es möglich. Der Aufwand dafür ist gering. Doch mit den Massen-Blogs kommt das größte Problem. Wie werde ich in den Suchmaschinen gefunden? Und wie werde ich ein wirklich guter Autor, damit meine Beiträge gelesen werden?

So wird jeder ein guter Autor

Geschichten und Berichte zu schreiben, ist für viele Hobby-Journalisten ein Akt von wenigen Minuten. Die Publikation dauert nur wenige Sekunden. Das alleine reicht aber nicht, wie schon Neil Patel in seinem Blog erkannte. Zunächst einmal geht es beim Schreiben darum, eine objektive Sicht darzustellen. Die eigene Meinung ist nicht relevant und sollte in so einem Artikel auch nie vorkommen. Allerhöchstens als Randbemerkung unter dem Artikel. Wer Sachen behauptet oder irgendwie darlegt, muss Bezugsquelle als Beweise angeben oder andere Bezüge herstellen, die den Inhalt nachvollziehbar machen. Das alleine reicht natürlich nicht aus, um ein guter Autor zu sein.

Anders als das Schreiben einer Kolumne

Ist das Schreiben im Blog etwas anderes als für eine Kolumne für eine Zeitung? Nicht unbedingt. Einzig die Darstellung ist anders, die Regeln sind aber auch hier gleich. Ein ganz wichtiger Punkt ist aber entscheidend: Der Leser im Internet ist bequem. Er will nicht unendlich lange Texte lesen, sondern liebe Filme und Bilder sehen. Das bedeutet, dass jeder Blog Beitrag kurz gehalten werden muss und am besten mit zahlreichen Bildern oder eben einem Video versehen werden sollte. Das freut auch Google. Indem der Besucher das Video ansieht, bleibt er auf der Blogseite, was zu längeren Haltezeiten führt und damit unter Umständen auch zu einer besseren Bewertung bei Google. Der Text dient dann meistens nur noch für die Suchmaschinen, um ein bestimmtes Key in den Vordergrund zu stellen, unter dem der Text gefunden werden soll.

Grafiken und Statistiken

Bei einem Artikel geht es darum, den Leser möglichst lange an die Seite zu binden. Bleibezeiten sind wichtig für das SEO. Grafiken und Statistiken können hierbei besonders hilfreich sein und den User längere Zeit an die Seite binden.

Generell sollte auch auf eine einfache Gliederung geachtet werden, damit der Leser den einzelnen Ausführungen folgen kann. Machen Sie sich also immer bewusst, worüber Sie schreiben wollen und welche Aussage am Ende damit verbunden ist. Hilfreich kann es dafür auch sein, die Inhalte auf anderen Seiten zu lesen. Häufig kommen dadurch eigene Ideen, die dann später umgesetzt werden dürfen. Aber Vorsicht: Inhalte anderer dürfen nicht einfach übernommen werden. Das funktioniert nur, wenn diese mit eigenen Worten umgeschrieben und dann veröffentlicht werden. Dabei sollte immer ein Keyword (oder mehrere) im Fokus stehen, unter das der Artikel später in den Suchmaschinen gefunden wird.

Bild: Japanexperterna-Flickr.

Kategorie: Internet