Facebook Einstellungen – Plus an Sicherheit

Posted on by Redaktion Computerklar.de

Facebook und Datensicherheit miteinander zu verbinden, hört sich nach einer unmöglichen Kombination an. Dennoch gibt es einige Facebook Einstellungen, die zumindest ein Mindestmaß an Datensicherheit möglich machen. Für jeden Nutzer sollte die verfügbare Privatsphäre ein Muss sein. Die Vorfälle in den letzten Jahren zeigten, wie unsicher die Sozialen Netzwerke sind und was ein falscher Klick manchmal auslösen kann. Wir erinnern uns hierbei an viele Teenager, die nur wenig auf die Facebook Einstellungen geachtet haben. So wurden kleine Geburtstagspartys plötzlich zu einem ungewollten Riesen-Event. Eine Schülerin aus Australien nutzte die Plattform für die Ankündigung ihrer Geburtstagsfeier. Der Blick auf die Facebook Einstellungen fehlte jedoch. Innert 24 Stunden meldeten sich mehr als 20.000 sogenannte Freunde an. Auch einem Lehrling in Konstanz erging es ähnlich. Er wollte zu einer Party im Freibad einladen, vergaß aber auch die Facebook Einstellungen. Während der Party im Freibad wurde randaliert. Der Sachschaden belief sich am Ende auf über 20.000 Euro. Der Lehrling sollte nun den Schaden bezahlen. Das sind nur einige bekannte Fälle. Die Soziale Plattform hat aber mehr als 1,3 Milliarden Nutzer (wobei viele doppelt angemeldet sind). Alleine in Deutschland sind es 30 Millionen Menschen, die Facebook nutzen. Wer intime Nachrichten postet, erreicht damit häufig nicht nur gute Freunde, sondern unter Umständen die ganze Welt. Die Facebook Einstellungen für mehr Datensicherheit und Intimsphäre sollte jeder vor dem ersten Klick unbedingt kennen. Mittlerweile bedienen sich Datensammler, Finanzämter, Informationsdatenbanken und auch Kriminelle der Daten. Dabei wird häufig alles komplett kopiert. Fotos, Posts und alles was vorhanden ist. Ohne Facebook Einstellungen zur Datensicherheit, ein einfaches Spiel.

Facebook Einstellungen- Das sollte sein

Die Facebook Einstellungen sind jedoch oft versteckt. Ob Absicht oder nicht, sei dahingestellt. Ein wenig Zeit sollte jeder Nutzer dafür aufwenden. Zunächst ein Blick auf die Privatsphäre. Damit können Nutzer klar einschränken, wer auf den Inhalt zugreifen darf. Die jeweiligen Einstellungen dazu nehmen Sie einfach im Register „Privatsphäre“ vor. Im Bereich von Chronik und Markierungen können Sie mit den Facebook Einstellungen einfach steuern, wer was lesen darf.

Werbung beachten

Ohne Werbung geht nichts. Am liebsten natürlich mit dem guten Namen der Nutzer. Doch das lässt sich zum Glück noch verhindern. Im Bereich Werbeanzeigen können Nutzer bei den Facebook Einstellungen festlegen, ob der Anbieter direkt mit dem Nutzernamen werben darf.

Apps bei Facebook meiden
Ein kluger Mann sagte einmal: Apps sind das trojanische Pferd der Neuzeit. Und in der Tat. Was viele nicht wissen. Apps werden nicht entwickelt, damit sie mehr Freude (Games, etc.) machen oder Arbeit abnehmen, sondern um Daten zu liefern. Viele Datensammler investieren bereits seit Jahren großzügig in App-Hersteller. Dabei ist das meistens ein Minusgeschäft, wären da nicht die ganzen Daten, die Nutzer vollkommen freiwillig in großem Umfang verschenken … Darum unser Tipp für die Facebook Einstellungen: Vermeiden Sie Spiele und andere Apps auf den Sozialen Netzwerken!

Polizei greift auf Facebook Einstellungen gerne zu

Auch die Polizeibehörden nutzen gerne die Facebook Einstellungen und nutzen die Sozialen Plattformen für die Rasterfahndung. Insgesamt ist es gar nicht einmal so leicht, wirklich alle Facebook Einstellungen zu finden. Das Soziale Netzwerk hat diese gekonnt verteilt. Sinnvoll ist es daher unterschiedliche Freundschaftslisten anzulegen, womit die Rechte gesteuert werden können. So kann zwischen dem wirklich guten Freund, dem Nachbarn und dem Chef gut unterschieden werden. Doch eines sollte auf jeden Fall ganz oben auf der Liste stehen: Der Begriff Freund bei Facebook ist irreführend und hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Um das einfach zu bewerkstelligen, müssen Sie bei den Facebook Einstellungen nur auf die Mitglieder in der Freundschaftsliste zugreifen und können diese einfach einer Gruppe zuordnen. Grundsätzlich sollte sich jeder vor dem ersten Post mit den Facebook Einstellungen vertraut machen. Immer mehr Arbeitgeber lieben die Sozialen Netzwerke, um sich ausführlich über Mitarbeiter, Bewerber und deren Freunde informieren zu können.

Bild: tara hunt/Flickr.