Datenschutz für das Smart Home

Posted on by Redaktion Computerklar.de

Ein Smart Home ist ein System für die Haustechnik. Solch ein System im Haus steuert alle elektrischen Elemente, die mit der Steuerung verbunden sind. Solche Elemente sind beispielsweise die Rollladen, das Licht, die Heizung, die Elektrizität allgemein oder auch die elektrischen Fenster. Natürlich muss ein Gebäude zuerst mit solch einem System ausgestattet werden. Gesteuert wird solch eine Technik üblicherweise durch eine App, die mit einem Internetanschluss über Tablet und Smartphone bedient werden kann. Der Datenschutz ist bei solchen Systemen natürlich auch in Gefahr. Ein Smart Home könnte eigentlich zu jedem Zeitpunkt von Hackern angegriffen und beispielsweise eine damit verbundene Alarmanlage abgeschaltet werden. Private Daten sind zugleich in Gefahr. Das Thema Datenschutz und Sicherheit ist also auch bei solchen Systemen absolut wichtig.

Mehr Sicherheit für das Smart Home gefordert

Aktuell fordert der Verbraucherschutzminister Heiko Maas mehr Sicherheit für Systeme, die die Elektrik Zuhause steuern. Die Risiken solcher Systeme sind nicht zu unterschätzen. Denn ist ein System erst einmal gekapert, könnte jemand viel Unfug mit der Technik betreiben. Ein massiver Schaden könnte entstehen, wenn etwa das Heizsystem von Angreifern auf Höchstleistung verstellt wird. Viele Angreifer möchten nicht einmal einbrechen, sondern wollen lediglich einen Schaden bewirken. Aus diesem Grund sind der Datenschutz und die Sicherheit für solche Systeme überaus wichtig. Das Smart Home speichert eine Vielzahl von wichtigen Daten. Zahlungsdaten und alle Informationen darüber, wann jemand Zuhause ist, könnten von einem Angreifer gestohlen werden. Ein Hacker würde vielleicht nicht einmal bemerkt werden. Dann ist vielleicht nicht nur der Datenschutz in Gefahr, sondern möglicherweise das gesamte Gebäude.

Sicherheit für das Smart Home

Ein Verbraucher und Nutzer eines Systems sollte daher nicht zu viel riskieren. Es ist wichtig, dass ein Minimum an Sicherheit vorhanden ist. In diesem Zusammenhang sollten die Nutzern im Sinne des Datenschutzes nicht alle ihre Daten im System hinterlassen. Sollte es wichtige persönliche Daten geben, dann müssen diese außerhalb des Systems gespeichert werden. Das Smart Home sollte ein reines Nutzerprogramm bleiben. Bei einem Hack hätten die Angreifer aber vielleicht auch Zugriff über die App auf ein mobiles Gerät. Eine Sicherung durch eine Firewall ist also eine wichtige Maßnahme für den Datenschutz. Zudem sollte es stets Updates geben, die eine App und ein System schützen. Persönliche Passwörter müssen in diesem Kontext einem gewissen Standard entsprechen. Eine Konsequenz wäre also die, dass nicht nur nach einem gesicherten Herstellerprodukt gesucht wird. Auch die individuelle Sicherheit spielt eine wichtige Rolle.

Bildquellenangabe: Jorma Bork / pixelio.de

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