Datenbackup – So geht es sicher

Posted on by Redaktion Computerklar.de

In Zeiten von Viren und Co. ist ein Backup der Festplatte nicht nur eine Empfehlung, sondern auch ein Muss. Die sogenannten Erpresser Viren nehmen zu. Aber auch Beschädigungen an der Festplatte können zu einem Datenverlust führen. Ein regelmäßiges Backup der Daten ist daher auch für private Anwender ein unbedingtes Muss. Dazu bestehen unterschiedliche Wege.

Warum die Cloud keine gute Idee ist

Die eigentlich einfachste Möglichkeit ist die Cloud. Microsoft bietet das besonders einfach mit dem Betriebssystem Windows an. Die Cloud kann kostenlos (bis zu einem bestimmten Volumen genutzt) werden. Es gibt mittlerweile zahlreiche Anbieter für das Cloudverfahren. Dabei reicht das Angebot von kostenlos (und mit Aufpreis für mehr) bis hin zu generell kostenpflichtigen Angeboten. Für den privaten Nutzer ist das besonders einfach. Ohne Aufwand können die Daten direkt auf die Cloud geschoben werden und dienen als so als Backup.

Der Haken an der Geschichte: Wer alles Zugriff auf die Cloud hat, ist nicht bekannt. So gibt es spezielle Mitarbeiter bei den Unternehmen, die generell Zugriff nehmen können und natürlich im Bedarfsfalle auch Behörden (hängt auch davon ab, in welchem Land sich die Cloud befindet). Zudem gelten Clouds zwar als einigermaßen sicher, für einen guten Hacker ist es aber in der Regel kein Problem. Gerade private Fotos und Daten können so unbefugte Hände gelangen. Auch wenn die Cloud wirklich sehr einfach ist, wird sie leider nie sicher und somit auch keine wirkliche Alternative sein.

Klassisches Backup

Mit der CD-ROM lässt sich natürlich auch ein Backup ziehen. Allerdings ist das sehr umständlich und häufig zeitraubend. Eine viel bessere Methode hingegen ist eine tragbare Festplatte. Diese wird einfach per USB angeschlossen und so kann direkt ein Backup erfolgen. Danach kann die tragbare Festplatte woanders sicher aufbewahrt werden. Der Nachteil: Je nach Volumen entstehen einmalige Kosten von 40 – 80 Euro für die Anschaffung. Dafür müssen aber keine monatlichen Kosten für eine Cloud bezahlt werden und zum anderen sind die Daten wesentlich sicherer.

Wie oft sollte ein Backup erfolgen

Das hängt davon ab, was Sie mit ihrem PC machen. Kommen regelmäßig Daten und Dokumente hinzu, sollte auch regelmäßig ein Backup gezogen werden. Dabei kann es dann ausreichend sein, einfach eine Kopie der neuen Daten anzulegen und nur einmal monatlich ein Gesamtbackup zu machen.

Vergessen werden sollte aber dabei keinesfalls, dass auch bei Nutzung einer tragbaren Festplatte diese ebenso regelmäßig mit einem Anti-Virusprogramm geprüft werden sollte. Alternativ zu der Festplatte kann natürlich auch einfach ein USB Stick ausreichend sein. Die Kapazität reicht hier bis zu 2.000 GB (USB Stick von Kingston, 1 TB oder 2TB). Generell sollten beide Medien immer mit einem Passwort versehen werden, damit kein Dritter einfach so Zugriff nehmen kann.

 

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Kategorie: Computer