Amazon Smile gestartet

Posted on by Redaktion Computerklar.de

In einigen Geschäften ist es bereits möglich, den Kaufpreis aufzurunden und einen kleinen Cent-Betrag an eine wohltätige Organisation zu spenden. Solch einen Gedanken verfolgt auch Amazon Smile. Recht ähnlich funktioniert dieses Konzept, welches 0,5 % des Kaufpreises an eine gemeinnützige Organisation eigener Wahl. Die Kunden wählen dabei zwischen vielen Organisationen, wie etwa dem Deutschen Roten Kreuz, der Organisation Die Arche oder dem Childaid Network. Dieses Konzept wurde zuerst in den USA gestartet und wurde dann auch für Deutschland und Österreich gestartet.

Besonderheiten von Amazon Smile

Das Konzept wurde schon 2013 in den USA mit Erfolg angewendet. Die Käufer nutzen dabei dasselbe Amazon mit denselben Angeboten, Preisen und Leistungen. Der einzige Unterschied ist eine Anmeldung über Amazon Smile. Eine Spende von 0,5 % des Gesamtkaufpreises wird an eine von 10 000 Organisationen gespendet. Jeder Kunde hat selbst die Wahl, wohin eine Spende geschickt wird. Amazon Smile steigert jedoch nicht die Preise. Obwohl eine Spende getätigt wird, kostet es die Kunden nicht mehr Geld. Der Hintergrund von Amazon Smile ist tatsächlich nur eine wohltätige Aktivität.

Wer zahlt die Spende?

Amazon Smile funktioniert letztendlich nicht über eine Spende von Amazon, sondern eine Spende durch den Händler. Über dieses Angebot werden nahezu alle Produkte angeboten. Dabei ist es lediglich nicht möglich über einen Abo-Kauf zu spenden. Amazon erhofft sich in den nächsten Monaten eine positive Resonanz auf beiden Seiten, um eine aktive Hilfe anzuregen.

Wohin geht eine Spende?

Eine Spende wird nicht automatisch gespendet. Hierfür melden sich Organisationen an, die gern eine Spende erhalten möchten. Es kann sein, dass Organisationen trotzdem aufgelistet sind. Wichtig ist jedoch, dass sie sich für die Leistungen registrieren. Innerhalb von drei Jahren konnte Amazon Smile für gemeinnützige Zwecke eine Spendensumme von 37 Millionnen Dollar generieren. In den USA wurde diese Summe an 170 Organisationen verteilt. Zwar sind dies im Durchschnitt nur etwa 70 US-Dollar pro Jahr und Organisation, doch sollen die Kunden in Deutschland und Österreich die Spendenaktion viel besser aufnehmen. Man erhofft sich hier eine bessere Resonanz. Und immerhin hilft auch solch ein Betrag an vielen Stellen bereits recht gut.

Kategorie: Internet