Ein neuer PC muss her

Computer sind heute in jedem Haushalt zu finden. Sie altern schneller als andere Haushalts- und Konsumgegenstände. In regelmäßigen Intervallen muss daher die Hardware ausgetauscht oder ein neuer PC gekauft werden. Gerade wer regelmäßig seinen Computer nutzt und dabei immer auf einen aktuellen Stand, nicht nur von der Hardware, angewiesen ist, weiß wie teuer der ehemals so günstige PC dabei sein kann. Das positive jedoch ist, das heute jeder Versand und praktisch jeder Händler eine günstige Finanzierung für die Neuanschaffung oder Erweiterung mit anbietet. So muss beim Neukauf nicht auf den Preis geachtet werden, wodurch am Ende meistens eine wesentlich bessere Qualität gekauft werden kann. Sogar 0 Prozent (effektiver Jahreszins) Finanzierungen, so wie zum Beispiel auf https://www.smava.de/ (eine Kreditvergleichs-Plattform) sind aktuell möglich und reizen durchaus zu einem Kauf. Aber es geht ja nicht nur um das Budget und die Finanzierung.

Was sollte ich beachten

Ein PC Kauf ist besonders für Laien ein Problem. Seit selbst Discounter und andere Supermärkte immer wieder einmal mit billigen Computern verlocken, sind die Käufer besonders verwirrt. Auch hier sei grundsätzlich gesagt: Alles hat seinen Preis. Wer regelmäßig den PC nutzen möchte, sollte generell auf eine bessere Qualität achten und sich nicht in erster Linie zu einem billigen Angebot verleiten lassen. Hilfreich sind hierfür auch die großen Plattformen wie zum Beispiel Amazon, auf denen zu zahlreichen Produkten Kundenbewertungen vorhanden sind. Handelt es sich um einen PC einer bekannten Marke oder eine zusätzliche Hardware als Update, lohnt ein Blick auf diese Plattform, alleine um die Bewertungen einsehen zu können. Diese können durchaus vor einem Fehlkauf schützen. Sinnvoll ist es dabei, direkt auf die negativen und mittleren Bewertungen zu finden. Bei Top-Benotungen findet sich in der Regel eine große Zahl gekaufter. Von Aldi und Co. raten wir in der Regel ab. Die Preise sind gut, die Hardware überzeugt aber meistens nur wenig.

Wann ein billig PC reicht

Einen billigen Computer gibt es schon unter 300 Euro (ohne Monitor). Dieser erledigt seine Aufgaben für das Surfen im Internet und Office-Anwendungen. Bei diesem Preis muss aber meistens an dem Arbeitsspeicher gespart werden und das zeigt sich hin und wieder in ruckartigem Verhalten. Wer zum Beispiel in Word mehrere Seiten verfasst, muss irgendwann damit rechnen, dass der Arbeitsspeicher überfordert ist. Auch die Anschlüsse entsprechen bei den günstigen Angeboten eher dem Notwendigen. WLAN fehlt dabei oft, ebenso wie Bluetooth und zusätzliche USB Anschlüsse.

Achten Sie auf den Prozessor, den Arbeitsspeicher, der bei Windows 10 heute schon mindestens bei 4 GB liegen sollte, besser beginnend mit 8 GB oder höher. Auch die Festplatte sollte über genügend Speicherkapazität verfügen, schließlich werden heute immer mehr Bilder und Videos gespeichert. Einige nutzen dafür bevorzugt die Cloud, allerdings können wir hiervon nur abraten, da die eigenen Dateien dort nicht sicher sind. Wenn Sie eine Cloud als Speicherort für Daten nutzen, sollten diese vor der Speicherung durch ein spezielles Programm verschlüsselt werden.

Fazit

Vor dem PC-Kauf sollten Sie sich in aller Ruhe damit auseinandersetzen, wozu dieser verwendet werden soll und was die einzelnen Anforderungen sind. Ist das Budget zu klein, kann ein kleiner Kredit mit günstigen Zinssätzen oder sogar einer 0-Prozent Finanzierung helfen. Aber Vorsicht! Schließen Sie nie bei einem PC-Händler eine 0-Prozent Finanzierung ab. Denn der muss schließlich Gewinn erzielen und wird den gewünschten Computer teurer verkaufen. Sinnvoll ist eine Finanzierung über eine externe Bank, wofür Sie zum Beispiel auf den Seiten bei smava einen Kreditvergleich vornehmen können. Übrigens lohnt auch ein Blick auf unseren Kauf-Ratgeber. So lohnt der PC Neukauf gleich doppelt.

 

Bild: Intel Free Press-Flickr.